Zwei Personen in einem Videogespräch, links ein Mann mit Hemd, rechts eine Frau mit Mikrofon, darüber ein grosses rotes YouTube-Logo

Im Gespräch: Jockl, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte, über PDFs aus Nutzersicht

Barrierefreie PDFs beschäftigen mich täglich. Dabei geht es oft um technische Anforderungen, Tags, Überschriften, Alternativtexte oder die PDF/UA-Konformität.

Doch wie erleben Menschen eigentlich diese Dokumente, die auf barrierefreie PDFs angewiesen sind?

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, mit Jockl zu sprechen.

Seit 2009 begleitet Jockl blinde und sehbehinderte Menschen im Umgang mit digitalen Technologien. In unserem Gespräch hat er spannende Einblicke in seinen Alltag und die Herausforderungen beim Lesen von PDFs gegeben.

Wenn der Screenreader nichts sagt

Eine Aussage ist mir besonders in Erinnerung geblieben:

«Das Schlimmste, was einem mit einem PDF passieren kann, ist ein eingescanntes Bild. Der Screenreader sagt nichts.»

Für blinde Menschen bedeutet ein eingescanntes PDF oft, dass die enthaltenen Informationen nicht zugänglich sind. Was für sehende Personen wie ein normales Dokument aussieht, kann für Screenreader-Nutzende unlesbar sein.

Das ganze Gespräch ansehen

Wenn du die Nutzerperspektive auf barrierefreie PDFs kennenlernen möchtest, findest du das vollständige Gespräch auf meinem YouTube-Kanal.

Unser komplettes Gespräch auf YouTube ansehen

Mich hat dieses Gespräch einmal mehr daran erinnert, dass Barrierefreiheit nicht nur aus technischen Anforderungen besteht. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen, die auf zugängliche Informationen angewiesen sind.